Es braucht nicht lange, um eine Sammlung von Nachrichten einzusammeln, die sich mit dem Thema "Islam und der Westen" befassen... Eine gute Stunde Twitter genügt:
In der Weltwoche schreibt Hanspeter Born darüber, wie (und dass) sich
der Dschihad wieder in Erinnerung ruft. Darin erzählt der Autor die Lebensgeschichte des gescheiterten Attentäters Omar Faruk Abdulmutallab und gut recherchiert über die Hintergründe, die den Sohn eines der reichsten Männer Afrikas in die Arme der Islamisten getrieben hat.
Im Islamischen Portal wird gemeldet, dass
Muslime die Attentate verurteilen. Dabei spricht der Artikel von der islamischen Konferenzorganisation (OIC) und der MFR. (Mir fehlt es allerdings an Hintergrundinformationen, wer diese Organisationen sind; die
Stellungnahme des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD) war ja eher... mangelhaft).
Die Tagesschau berichtet von einem
tödlichen Angriff auf Koptische Christen in Ägypten und stellt erstaunt fest, dass
immer mehr in den USA lebende Muslime Kontakte zu fundamentalistischen islamische Organisationen haben.
Dabei wird nicht darauf eingegangen, dass das vielleicht in ursächlichem Zusammenhang damit stehen könnte, dass die USA in Guantánamo noch immer gegen jedes Völkerrecht Menschen gefangen hält und foltert. Und so, wie US-Verantwortlichen offenbar davon ausgehen, dass jeder Moslem ein Terrorist ist (oder doch zumindest sein könnte - was als Grund für eine Unterbringung im Lager genügt), sehen die tatsächlichen Extremisten "den Westen" als Feindbild an. Daran ändert sich durch Guantánamo nichts, im Gegenteil,
wie die Zeit heute feststellt.
Nic