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Dienstag, 31. März 2009Pro Reli und das GrundgesetzDer Autor verweist hier auch auf den Artikel 7 des Grundgesetzes: Artikel 7Quelle: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Insofern - wenn man die sog. Bremer Klausel außer Acht lässt - bewegt sich Pro Reli auf dem Boden des Grundgesetzes. Doch dazu zwei Anmerkungen: "Pro Reli und das Grundgesetz" vollständig lesen Douglas Adams - Der elektrische Mönch
Dieser Roman begründete - nach Douglas Adams - eine ganz neue Literatur-Richtung, nämlich das "Geister-Horror-Wer-ist-der-Täter-Zeitmaschinen-Romanzen-Komödien-Musical-Epos". Und da dies schon ein langer Titel ist, heißt das Buch auch richtig "Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei" und ist ein Science-Fiction-Kriminalroman.
Und das ist englischer Humor par exellence. Anfangs hatte ich arge Schwierigkeiten, zu begreifen, was der elektrische Mönch, der dem Buch den Titel gab, aber auf den gut und gern hätte verzichtet werden können, ein Toter, der zum Geist wird und wieso das Sofa zwar in den Flur aber nicht mehr heraus kam - was das alles miteinander zu tun hat. Und - ich gebe es zu - so ganz begriffen habe ich es noch immer nicht. Aber das ist egal. Auch eine Zeitmaschine spielt eine wichtige Rolle und ein Pferd im Bad; verrückte Professoren und ein zu Unrecht des Mordes Beschuldigter. Klingt das logisch? Ist es aber! Dirk Gentley ist in der Lage (mehr als der Leser vermutlich) das alles nicht nur zu verstehen sondern sogar aufzulösen. Das zu lesen ist ebenso vergnüglich wie zu versuchen, Adams Gedankengängen zu folgen. "Douglas Adams - Der elektrische Mönch" vollständig lesen Gottlose Busse und Dortmund In dem Wust meiner Pro Reli vs. Pro Ethik-Artikel ist der Streit um die Buswerbung fast untergegangen. Fast.Am Sonntag las jemand aus einer Pressemitteilung vor, dass in Dortmund bereits ein Bus durch die Gegend fährt, auf dem steht: "Keine Sorge, es gibt Gott! Also schönen Tag". Daran finde ich zwei Dinge beunruhigend: erstens dass es einen Gott gibt und zweitens, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. (siehe auch hier) In der Süddeutschen Zeitung findet sich ein relativ objektiver Artikel zu der Thematik: "Fahrt doch zur Hölle". Ein Pater Jürgen Heite vom Katholischen Forum Dortmund ist der Initiator der Dortmunder Aktion (erstaunlich, dass ein Pater allein so viel Geld aufbringen kann - ob da vielleicht die Kollekte geplündert wurde?). Auf der Webseite des Bistum Limbergs finden sich dann sogar ein Foto des Busses und ein kleiner Artikel dazu. Nic
Geschrieben von Nic
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08:57
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Tags für diesen Artikel: brights, buskamapgne ![]()
Montag, 30. März 2009endlich abgeholt!
meine Karte für Mittwoch:
![]() Das wird mein viertes Konzert des Meisters... und ich freu mich unbändig. Nic Religiöses in Babylon Gestern Abend feierte Babylon...den Sieg der Vernunft über die Religion. Na ja; ganz so doch nicht. Aber immerhin lief gestern im Kino Babylon (wie passend!) die Vorabaufführung des Filmes "Religulous" von und mit Bill Maher; gedreht vom Borat-Regisseur Larry Charles. Da der Film erst in 3 Tagen in die Kinos kommt, Maher schafft es, dass sich religiöse Fanatiker jeglicher Couleur selbst entlarven durch den zum Teil wirklich unglaublichen Unsinn, den sie von sich geben. Einige waren immerhin intelligent genug, nach dem Reden nachzudenken und selbst zu merken, was sie da gerad von sich gaben. Auf einen kurzen Nenner gebracht: Was Richard Dawkins in seinem Buch „Der Gotteswahn" evolutionsbiologisch und philosophisch zu analysieren versuchte, macht „Religulous" für den Kinobesucher nun auch sinnlich erfahrbar: den schmalen Grat zwischen sanfter Frömmigkeit und manifestem Wahn.Zitat: Michael Schmidt-Salomon auf hpd Und weil ich gerad von Schmidt-Salomon spreche: "Religiöses in Babylon" vollständig lesen Sonntag, 29. März 2009Fotos von der Demo
Wie gestern versprochen: Fotos von der Berliner Großdemonstration "Wir zahlen nicht für Eure Krise".
Samstag, 28. März 2009Wir zahlen nicht für Eure Krise![]() Es geht gleich los! Die Kamera kommt mit und wenn alles klappt werde ich ein, zwei Fotos von der Berliner Demo hier zeigen. Nic Keine Moral ohne Gott?Der ganz großen Mehrheit der Berliner ist die Bedeutung des Themas nicht klar. Es geht bei dieser Abstimmung nicht um „Wahlfreiheit“, wie die Initiatoren behaupten. Es [...] sollen alle Schüler dazu verpflichtet werden, sich entweder für den Ethikunterricht oder für einen Religions- oder Weltanschauungsunterricht zu entscheiden.Quelle: Freitag Sehr lesenswert das Ganze und in wenigen Worten das Grundsätzliche (und leider immer wieder Missverstandene) dargelegt meint Nic Freitag, 27. März 2009Korrektur: Einseitigkeit nur gefühlt?Das ist schlicht und ergreifend falsch. Die TAZ berichtet über die gleiche Veranstaltung. Und benennt eine illustre Runde, die da zusammensaß und diskutierte. Es diskutieren Pro-Reli-Initiator Christoph Lehmann, Religionsforscher Rolf Schieder (Pro Reli mit Abstrichen), Ethikprofessor Michael Bongardt (Pro Ethik mit punktueller Pro-Reli-Sympathie), Manfred Zimmermann aus der Senatsbildungsverwaltung (Pro Ethik), der grüne Direktkandidat im Wahlkreis Pankow Heiko Thomas (Pro Ethik) und Enis Wilmesmeier vom Landesschülerausschuss (Pro Ethik mit Optimierungsansatz).Quelle: TAZ Was lerne Nic Einseitigkeit nur gefühlt?Die Berliner Abendschau berichtet in dieser Woche in einer Serie über das Thema des Volksentscheides "Pro Reli". Dabei kamen bisher erstaunlicherweise vor allem Befürworter zu Worte, denen, wie mir auffiel, in allen Beiträgen das letzte Wort gehörte. (siehe Ende des Artikels) Die Grünen berichten über eine Veranstaltung, die vorgestern in Berlin stattfand. Selbst hier, in einer Veranstaltung, die von den Grünen organisiert wurde, ist dieses Ungleichgewicht vorhanden. Da sitzen sich also zwei Befürworter gegenüber und diskutieren... Im Laufe der Diskussion äußerten sich sowohl Herr Dr. Lehmann von der Initiative “Pro Reli” als auch Prof. Schieder von der Humboldt Universität Berlin zu der Frage, wie nach ihrer Auffassung religiöse Bildung erfolge.Quelle: http://ethik.gruene-berlin.de/ Und was kommt dann?: Eine kluge Analyse der Autorin gegen die Argumente der Dozierenden. Ebenso verloren in den Weiten des Netzes wie meine Artikel. "Einseitigkeit nur gefühlt?" vollständig lesen Springer und ProReliAuf der Pro Reli Seite erschien heute ein Artikel, der mir irgendwie sinnentstellend gekürzt vorkommt. Zitat: “Dagegen sagte ich: “Zwang wird doch nicht durch eine Wahlmöglichkeit ausgeübt, sondern dann, wenn alle Schüler den Ethik-Unterricht besuchen müssen, wie es derzeit angeordnet wird. “Und da wir gerade bei Ethik sind: Nach Immanuel Kant muss der Mensch die Wahl haben, ob er etwas tun will oder nicht, sonst wäre die Moral eine Illusion. Kant spricht vom “despotischen Staat”, der seine Untertanen zwingt, nach seinen eigenen Vorstellungen glücklich zu werden. Na also: Übertragen auf unseren Berliner Religionsstreit gibt sich der SPD-Linke-Senat entsprechend “despotisch”, wenn er alle Schüler zum Ethik-Unterricht zwingt, auch wenn einige von ihnen lieber Religion belegen würden. Ich bleibe dabei: Die freie Wahl ist das Gegenteil jeden Zwanges. Also ist der Kampfspruch der Pro-Ethik-Truppe nicht nur unintelligent formuliert, sondern schlicht sinnlos.Hat Schupelius recht? Rufen Sie an: 2591 73153 oder schicken Sie eine Mail an: gunnar.schupelius@axelspringer.de”Quelle: Pro Reli Wogegen spricht Herr Schupelius vom Axel-Springer-Verlag? Worauf antwortet er? Das sagt die Pro Reli-Seite nicht. Aber man achte vielmehr auf diese Aussage: "Übertragen auf unseren Berliner Religionsstreit gibt sich der SPD-Linke-Senat entsprechend “despotisch”, wenn er alle Schüler zum Ethik-Unterricht zwingt, auch wenn einige von ihnen lieber Religion belegen würden." Mir ist einfach nicht klar, wie man immer und immer wieder behaupten kann, dass der Besuch von Ethikunterricht den des Religionsunterrichtes ausschließt. Das ist im Moment absolut nicht wahr. Und Springer lügt hier dreist. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: wenn das Volksbegehren gewinnt, wird der hier dem Senat angelastete Zwang wahr. Und das ist dann nicht Schuld des "despotischen" Senates, sondern der Pro Reli. Unglaublich, wie dreist Wahrheit verdreht wird. Wenn die Argumente aus gehen wird gelogen. Aber damit nicht genug. Pro Reli ist zudem noch zu feige, um den kompletten Artikel der BZ zu zitieren. Aber das kann nachgeholt werden: "Springer und ProReli" vollständig lesen Donnerstag, 26. März 2009Martin Cruz-Smith - Nacht in Havanna
Krimis sind, wie bereits erwähnt, nicht die Art Literatur, die ich üblicherweise lese. Doch kam dieses Buch als Geschenk zu mir und spielt zudem in Havanna de Cuba; einen Ort, den ich in meinem Leben noch sehen möchte.
Wie ich dem Klappentext entnahm, ist die Hauptfigur des Buches, Arkadi Renko, eine Person, die der Autor Martin Cruz-Smith, durch mehrere Bücher begleitet. Aber das nur am Rande. Die "Nacht in Havanna" ist ein eigenständiges Buch und so auch allein und ohne Kenntnis der anderen zu lesen. Cruz-Smith zeigt sich als ein unglaublich genauer Beobachter des kubanischen Lebens; vieles kommt mir aus der Zeit der DDR bekannt vor; anderes ist sicherlich typisch karibisch. Ihm gelingt es, das Flair dieser Stadt einzufangen und Figuren zu zeichnen, die so charaktervoll sind dass man meint, sie zu kennen. Meine Lieblingsfigur ist eher eine Randfigur: die Mutter einer Polizistin (die genau die Schizophrenie lebt, die das Leben in der sozialistischen Gesellschaft charakterisiert: einerseits das Arbeiten für den Staat, andererseits der Glauben an Geister und Götter der afrikanischen Vorfahren). "Hier sitze ich mit dem größten fiktionalen Werk der Welt." Sie schlug auf ihr Heft mit Lebensmittelkarten.Seite 277 Mit solchen Nebensätzen zeichnet der Autor Realitäten, die neben dem eigentlichen Thema das Buches so etwas wie eine Umgebungsstimmung erzeugen, dass das Buch lesenswert und die Kubaner (und ihre Revolution) liebenswert machen. "Martin Cruz-Smith - Nacht in Havanna" vollständig lesen Die Religionsfeindlichkeit des Berliner SenatesIch gebe zu; dieses Zitat ist sinnentstellend. (es wäre ja auch erstaunlich gewesen, das aus dem Munde eines Bischofs zu hören...) Richtig und komplett heißt es da: Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch, hat deutliche Kritik am Berliner Senat geübt. Dessen Politik mute bisweilen fast religionsfeindlich an. Dahinter stehe das Missverständnis, dass Religion ins Private verbannt werden müsse, so Zollitsch. - Der Senat will, dass der konfessionelle Unterricht in Berlin weiter lediglich den Rang einer zusätzlichen Arbeitsgemeinschaft behält. In einem Volksentscheid am 26. April entscheiden die Berliner, ob der Religionsunterricht dem Ethikunterricht gleichgestellt wird.Quelle: domradio.de Reden wir mal nicht darüber, dass dieses "weiter lediglich" eine Überbewertung der eigenen Maßstäbe darstellt, dass es mich anwidert zu sehen, wie die Ewiggestrigen Oberwasser wittern und aus allen Löchern gekrochen kommen. Nein, es ist schlicht und einfach falsch, den Vorwurf der Religionsfeindlichkeit zu erheben. Denn nichts und niemand; nicht einmal der Berliner Senat, will den Kirchen verbieten, weiterhin und wie bisher Religionsunterricht in den Berliner Schulen anzubieten. In der Abstimmung am 26. April geht es auch gar nicht darum. Es geht darum, dass der Religionsunterricht dem (staatlichen) Ethikunterricht gleichgestellt werden soll. Im Klartext: Dass die Kirche(n) in den Staat eindringen, ihn unterminieren darf. Aber lassen wir jemanden zu Wort kommen, der gemeint ist. Zufällig hat die TAZ heute auf Ihrer Webseite ein Interview mit Klaus Wowereit veröffentlicht. TAZ: Was sind Ihre ganz persönlichen Gründe, in Opposition zu "Pro Reli" zu gehen?Quelle: TAZ "Die Religionsfeindlichkeit des Berliner Senates" vollständig lesen Mittwoch, 25. März 2009Na, wer sagt's denn: die Forderung nach IslamunterrichtDie Onlineausgabe der Berliner Morgenpost schreibt unter der Überschrift: "FDP fordert staatlichen Islamunterricht für Berlin" folgende, sehr unlogische Zeilen: Wenn der Volksentscheid Pro Reli am 26. April in Berlin Erfolg haben sollte, könnte auch der Islam-Unterricht zum ordentlichen Wahlpflichtfach werden. So lautet jedenfalls eine Forderung der FDP an die Adresse des Berliner Senats.Quelle: Berliner Morgenpost Weshalb unlogisch? Nun, wenn eine Partei der Meinung ist, dass der Islam Unterricht Wahlpflichtfach werden könnte, weshalb fordert sie das dann? Das ist so, als würde ich fordern, dass in China ein Sack Reis umfallen könnte. (und ob das irgendeinen Reissack beeindruckt, wag ich zu bezweifeln.) Aber weiter im Text: Wesentlicher Unterschied zum freiwilligen Islam-Unterricht, wie er an Berliner Grundschulen angeboten wird, ist die Abstimmung der Rahmenpläne mit der Schulaufsicht sowie die Voraussetzung, dass die Lehrer in Deutschland ausgebildet worden sind.Quelle: wie oben Hier irrt der Autor. Denn soweit mir bekannt wurde, ist es gerade nicht so, dass die Religionsgemeinschaften dem Senat den Rahmenplan zur Zustimmung vorlegen müssen. Allerdings ist - trotz der merkwürdigen Schlussfolgerung, die der Artikel suggeriert - dies richtig: "Na, wer sagt's denn: die Forderung nach Islamunterricht" vollständig lesen Nun spricht Wilfried SeiringNun meldet sich (in der selben Veranstaltung am 18. März 2009) Wilfried Seiring, Direktor des Ausbildungsinstitutes für Humanistische Lebenskunde und ehemaliger Leiter des Landesschulamtes Berlin zu Wort: "Warum Lebenskunde das Berliner Modell verteidigt" Es gibt noch weitere Videos der Veranstaltung: "Nun spricht Wilfried Seiring" vollständig lesen
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Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Voltaire) Tagsatheismus aufklaerung berlin bloginterna brights buskamapgne DDR demokratie deutschland foto gbs geschichte gesellschaft humanismus humor internet iran iranelection islam kirche literatur medien natur philosophie piraten politik Pro Reli reisen religionen review sachbuch schmidt-salomon sozialismus tabak video
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