
Das
Thema überschreitet die Stadtgrenze... Nach Schmidt-Salomons ein wenig provokativer Idee,
Ethik bundesweit einführen zu wollen, wird nun auch außerhalb des Berlin-Brandenburger Umfeldes über den Berliner Kampf Pro Reli vs. Pro Ethik berichtet.
(Na gut, ich gebe zu, dass das nicht an MSS' Bemerkung lag; aber es wäre doch schön, wenn es so wäre...)
Beispielsweise gibt es bei Focus Online (Schule) ein
Interview mit dem Sprecher von Pro Ethik, Gerhard Weil, in dem dieser die Gründe für die Einführung des gemeinsamen Ethikunterrichts erläutert.
In der
Süddeutschen Zeitung erklärt Tanjev Schultz dem Leser, "
dass die Wege zum Herrn oft verschlungen sind", weist aber auch darauf hin, dass "
Religion und Ethik in der Schule gegeneinander auszuspielen, [...] dem verschiedenen Profil dieser Fächer nicht gerecht" wird. Für die Süddeutsche ein schon fast revolutionärer Gedanke.
Und während Pro-Reli mal wieder scheinheilig
für Gerechtigkeit kämpft, finden sich in diversen Blogs etliche Pro-Ethik-Beiträge. (Ich habe nicht ausgesondert! Sondern wirklich nur die Beiträge gesucht, die nicht mehr als 2 Stunden alt waren. Mag sein, dass die religiöse Fraktion nicht so gut ist, das Internet zur Kommunikation zu benutzen; aber ich halte das eher nicht für Zufall.)