
Als ich mich
gestern vom Thema Pro Reli verabschiedete, kannte ich den
Artikel der FAZ noch nicht.
Nun gut, die FAZ ist ja nicht wirklich als Organ der Linken bekannt... aber dass sie in das gleiche Horn wie die BILD stößt, verwundert dann doch.
Schreibt die BILD doch am Montag nach der Abstimmung, dass 346.119
für die Pro Reli Kampagne stimmten. Ohne jedoch zu erwähnen, dass 365.609
dagegen stimmten, was nach einfacher Rechnung die Mehrheit ist. (siehe
hier)
Und nun also auch die FAZ:
Denn in der angeblichen „Hauptstadt des Atheismus“ haben 346.000 Wähler für eine Statusaufwertung des Religionsunterrichts und die Wahlfreiheit zwischen Ethik und Religion gestimmt, also 14,2 Prozent aller Wahlberechtigten. Das ist keine vernachlässigbare Quantität.
Quelle: FAZ
Die Quantität ist allerdings vernachlässigbar, wenn man zum einen bedenkt, dass sich an der Abstimmung nicht einmal ein Drittel (genau: 29,2%) der Wahlberechtigten beteiligten, und zum anderen halt, dass selbst die Mehrheit der Stimmen gegen die Pro Reli-Kampagne stimmte.
Worum es der FAZ eigentlich geht, sagt sie dann am Ende des Artikels: