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Sonntag, 31. Mai 2009grüner Baum vor rotem Haus"grüner Baum vor rotem Haus" vollständig lesen Samstag, 30. Mai 2009(m)ein Fehlstart der Buskampagne
Ich bin sauer.
Wie heißt es auf der Webseite der Buskampagne: 17:00 Uhr Ausfahrt des Busses zur Deutschland-Rundfahrt Halteplatz vor dem Brandenburger Tor, Westseite. Offensichtlich war der Busfahrer nicht in der Lage, die westliche Seite des Brandenburger Tores zu finden (die Konkurrenz fand den Platz). Damit das nicht noch einmal passiert: hier der Google-Map-Link. Immerhin konnte ich noch ein paar Fotos des an mir vorüber fahrenden Busses machen: ![]() ![]() ![]() zum Vergrößern die Bilder anklicken! Aber wenn das in jeder Stadt so läuft, wird der Kampagnebus wohl wenig Zulauf haben; und die Unken - die der Meinung sind, dass man mit dieser Tour eher etwas für denn gegen Kirchen erreicht - werden Recht behalten. Ich bin sauer. Nic angemerkt
Die Idee, einen Tag nach dem Beschluss der höchsten Neuverschuldung des Staates das Grundgesetz dahingehend zu ändern, dass zukünftig Schuldenmachen verboten werden soll, erinnert mich doch sehr an die Art, in der ein Verkaterter am nächsten Morgen schwört, nie wieder einen Tropfen Alkohol zu trinken.
Nic Freitag, 29. Mai 2009Handeln statt reden In der Zeitschrift „Wir im HvD“ – der Information für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des HvD in Berlin – ist ein Interview mit Jaap Schilt erschienen. Jaap Schilt ist beim HvD Berlin als Bildungsreferent für den Lebenskundeunterricht tätig.Gefragt, was für ihn humanistische Werte sind, antwortet er: „Der Humanismus beinhaltet für mich drei Prinzipien: Würde, Selbstbestimmung und Verantwortung. Und wenn man mich fragt, was menschliche Würde ist, dann sage ich: Ein selbstbestimmtes und verantwortungsvolles Leben führen können.“ Nachgefragt, was denn das konkret für das alltägliche Leben bedeuten könnte, antwortet Schilt: „Wichtig ist, das eigene Handeln zu reflektieren und die Interessen und Bedürfnisse von anderen und sich selbst wahr und ernst zu nehmen. ... Um es auf den Punkt zu bringen: Humanismus leben heißt für mich, die Wahrheit anzustreben, ohne diese besitzen zu wollen.“ Die Antwort auf die Frage nach dem Umgang des HvD mit Religionen wird ihm von Einigen sicherlich wieder den Vorwurf des „Kuschelatheisten“ einbringen; mir gefällt sie recht gut, denn sie erklärt genau die Position, in der der HvD sich auch nach meiner Meinung befindet. „Im Verband gibt es zwei Strömungen. Die atheistische, die nichts mit der Kirche am Hut hat, etwa weil die entsprechenden Personen in der Kindheit stark unter dem Einfluss der Kirche gelitten haben. Die vernünftigere Position ist sicherlich der Agnostizismus, weil es uns nicht darum gehen sollte, die Nicht-Existenz Gottes zu beweisen.“ Natürlich (ich kann nicht anders) muss ich widersprechen. "Handeln statt reden" vollständig lesen
Geschrieben von Nic
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Donnerstag, 28. Mai 2009200 Prozent! Offensichtlich haben die diversen Aufrufe, einen Endspurt bei der Mitzeichnung der Petition gegen Netzzensur einzulegen, genutzt. Die magische Marke von 100.000 Stimmen wurde heute erreicht (und es kommen noch die schriftlich eingereichten Unterschriften hinzu)!Die Petitionsseite beim Bundestag vermeldet sogar schon 134 Stimmen mehr: Doch fand bereits gestern die Anhörung statt. Die TAZ schreibt dazu: Für die Gegner von Internetsperren war die Expertenanhörung im Wirtschaftsausschuss des Bundestags kein Erfolg. Es gab wenig grundsätzliche Munition gegen die Einführung von Internet-Sperren. Das Projekt von Wirtschaftsminister Guttenberg (CDU) und Familienministerin von der Leyen (CDU) ist aber noch nicht abgeschlossen. Auch Abgeordnete der Koalition zeigten sich offen für Verbesserungsvorschläge.Quelle: TAZ - der Artikel fasst das Ergebnis der Anhörung zusammen Es nutzt nun nichts, trauernd wahrzunehmen, dass offenbar der Politik 200.000 Stimmen nicht genügen, um grundsätzliche Dinge in ihrer Weltanschauung zu überdenken, sondern - wie gewohnt - wird es wird versprochen, hie und da ein wenig am Text zu schrauben. "200 Prozent!" vollständig lesen
Geschrieben von Nic
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13:33
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Gesammeltes X12:00 Uhr Kostenlose atheistische Stadtrundfahrt (mit mehreren Haltepunkten, Dauer: 3 Stunden) Einstieg: Alexanderplatz, Seite Neptunbrunnen 15:30 Uhr Kurze Fahrt durch die Innenstadt (mit mehreren Haltepunkten, Dauer: 45 Min.) Einstieg: Alexanderplatz, Seite Neptunbrunnen 17:00 Uhr Ausfahrt des Busses zur Deutschland-Rundfahrt Halteplatz vor dem Brandenburger Tor, Westseite. Wer möchte, kann bis S27 Eichborndamm kostenlos mitfahren (Rückfahrt 27 Min. bis Alexanderplatz) Nun kann man ganz sicher verschiedener Meinung über den Sinn und Zweck der Buskampagne sein... aber wenn ich dann bei domradio.de lese, dass sich diverse Geistliche darüber ärgern, dann freut mich doch, dass die Tour beginnt. Die deutsche Bischofskonferenz kritisierte die Aktion. „Diese Kampagne ist geistlos“, sagte Sprecher Matthias Kopp.Quelle: domradio.de Geistvoller sind vermutlich solche Events wie letztens in Bremen? Und das dort ausgegebene Geld ist - die Frage sei erlaubt - sinnvoller ausgegeben? Ah ja! "Gesammeltes X" vollständig lesen Martin Cruz Smith – Stalins Geist
Nanu! Ein Arkadi-Renko-Roman mit Happy End? Tatsächlich, wenn auch nur mit einem halben und eingeschränkten. Am Ende des Buches, nachdem Renko wieder verprügelt, mehrmals fast ermordet und einmal auch
Doch bis er dorthin kommt vergeht eine lange Zeit voller Gefahren und (ein wenig undurchsichtiger) neurussischer Gefahren. Die Story ist ein wenig verworren und es gibt zwar einen Schuldigen (bzw. mehrere), gegen die Renko auf eigenen Faust ermittelt; aber weder kann er sie tatsächlich dingfest machen, noch scheint das in Putins Russland überhaupt möglich zu sein. Besteht die Gesellschaft doch aus den Massen an Armen, Gescheiterten und Verzweifelten und einigen wenigen Gewinnern. Der Bogen des Romanes spannt sich von der „glorreichen“ Zeit des 2. Weltkrieges (des „Großen Vaterländischen Krieges“) bis zu den Tschetschenien-Kriegen der Neuzeit. Und die um Arkadi Renko herum handelnden Personen haben entweder mit dem einen oder dem andren zu tun. "Martin Cruz Smith – Stalins Geist" vollständig lesen Mittwoch, 27. Mai 2009Früh in der S-BahnBildquelle: Wikipedia Damit muss man leben, wenn man in einer Großstadt lebt. Und wenn man weiß, dass die Krise weniger die Banken denn die trifft, die eh kein Geld zum Sparen hatten und haben. Allerdings war ich heut früh dann doch überrascht, als ein freundlicher, älterer Herr seinen leeren Pappbecher hinhielt, seinen Spruch sagte und jede Spende mit „Gott vergelt's” entgegen nahm. Hinterher fragte ich mich, ob der Mann für eine Kirche oder Sekte gesammelt hat... für einen Gott, der freundlich genug war, ihm diese „Prüfung namens Obdachlosigkeit” aufzuerlegen. Nic
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08:13
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Dienstag, 26. Mai 2009Kultur? im RadioHeute finde ich auf hpd einen Hinweis auf die heutige Sendung „Wort zum Tage” - in dem ein Bernd Wolharn Mit einem frohgemuten "Guten Morgen,...., liebe Atheisten" widmete sich die heutige Morgenandacht im Deutschlandfunk (um 06:25 Uhr) der Arbeit der Giordano-Bruno-Stiftung, spart nicht mit den eigentlich geklärten Anwürfen (u.a. der Rabbi im 'Ferkelbuch' sei gezeichnet wie im 'Stürmer' der Nationalsozialisten) und wünscht den gegenseitigen Respekt, denn das sei ja die Basis unseres Zusammenlebens.Quelle: hpd (Man kann sich diese Ach dafür bezahle ich GEZ-Gebühren! Nic Genussinitiative gescheitertSie schreibt: Die Initiative für Genuß Berlin e.V. hat in den letzten vier Monaten ein Volksbegehren gegen das vom Berliner Senat erlassene Rauchverbot in Gaststätten betrieben.Quelle: genussinitiative-berlin.de Allerdings nicht, wie die Unterschriftensammlung ausgegangen ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Jedoch berichtete die Berliner Morgenpost bereits am Sonntag (24.5.09), dass nicht einmal 100.000 Unterschriften (von 170.000 nötigen) gesammelt werden konnten: "Ich gehe davon aus, dass wir deutlich unter 100.000 Unterschriften liegen werden", sagte Thoma Michel von der "Genussinitiative". Allerdings stehe die genaue Zahl noch nicht fest, da die Bögen immer monatlich abgegeben und ausgezählt würden.Quelle: Berliner Morgenpost Angesichts der Tatsache, dass demnächst „Schockbilder auf Tabakwaren” auf Zigarettenschachteln, Tabakdosen und -päckchen auftauchen sollen, bin ich über das Ergebnis wenig verwundert. Und genügend getan hat die Initiative meiner Meinung nach auch nicht. Da nutzt es auch nichts, wenn sie jetzt auf Ihrer (oben zitierten) Webseite darüber lamentiert, dass die Hürden für ein Volksbegehren in Berlin zu hoch sind... Nic Endspurt!
Im Moment haben 95.988 Mitzeichner die Petition gegen die Internetzensur unterschrieben. Das sind immerhin 91% mehr als notwendig. Nun sollten wir die Zahl rund machen!
Bis morgen 11 Uhr ist noch Zeit, zu unterschreiben! Wer also noch nicht hat, der sollte jetzt! Nic "Endspurt!" vollständig lesen
Geschrieben von Nic
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08:29
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Montag, 25. Mai 2009Towel Day - todayvia Blasphemie Blog In Erinnerung an den viel zu früh verstorbenen Douglas Adams ist heute Towel Day. Zu seinem Gedenken findet jährlich am 25. Mai der so genannte Towel Day (Handtuchtag) statt. (Wikipedia) Was? Trage dein Handtuch den ganzen Tag bei dir, egal wohin du gehst. Wann? Jedes Jahr am 25. Mai Wo? Selbstverständlich überall wo du hin gehst! Und wieso? Weil der 25. Mai der Gedenktag für den 2001 verstorbenen Douglas Adams, dem Autor des weltberühmten Buches Per Anhalter durch die Galaxis, ist und weil ein Handtuch das nützlichste ist, was man besitzen kann. Um den Anhalter durch die Galaxis zu zitieren: "Towel Day - today" vollständig lesen Freitag, 22. Mai 2009Osuch und die Berliner Morgenpost
Erinnert sich noch jemand daran? Als die Pro-Reli-Kampagne lief, wurden „zufällig” Akten bei der Birthler-Behörde gefunden, die Bruno Osuch, den Vorsitzenden des HvD Berlin in Stasi-Nähe rückten.
Auch wenn das ganz sicher von den Verursachern und „zufälligen Findern” der Akten nicht so gern wieder aufgewärmt gesehen wird; es ist noch nicht vorbei. Am 19. Mai musste die Berliner Morgenpost eine Gegendarstellung veröffentlichen (wohlbemerkt: eine Gegendarstellung zu einem Artikel vom 8. April - also vor sechs Wochen. Die Gegendarstellung trägt das Datum vom 19. April 2009) Der Kommentar der Morgenpost unter der Gegendarstellung liest sich so: Nach Aktenlage kann Bruno Osuch eine Mitgliedschaft in der geheimen DKP-Terrororganisation "Ralf Forster" nicht bewiesen werden. Das hat Morgenpost Online auch nicht behauptet.Quelle: Morgenpost Nun, leider ist die Behauptung der Morgenpost nicht mehr nachweisbar. Denn der Artikel, dem die Gegendarstellung widerspricht, ist nicht mehr online (Suche nach Stichwort "Osuch"). Nic Bischof Huber und der AtheismusNun, das ist ganz sicher kein Mensch, der plötzlich Darwin/Dawkins für sich entdeckt hat. Auch wenn Telepolis schreibt: Wie der ehemalige Professor für Theologie in seinem Buch "Der christliche Glaube" ausführt, ist es ein grundlegender Fehler, Gott als etwas anzusehen, das an die Bedingungen von Raum und Zeit, also der objektivierbaren Realität, gebunden ist.Quelle: Telepolis Was Huber hier - nicht ganz ungeschickt - versucht, ist, einer wissenschaftlichen Diskussion mit Nicht-Gläubigen insofern jede Basis zu nehmen, in dem er in scheinwissenschaftlicher Wortwahl seinen „Gott” außerhalb der existenten Welt stellt. Und damit jeglicher Diskussion entziehen will. Den "Schöpfer" dürfe man nicht, so Huber, als "eine in der Natur wirkende Kraft" verstehen. Dadurch würde nämlich der Schöpfungsglaube zu einer wissenschaftlichen HypotheseQuelle: wie oben Der Telepolis-Artikel geht davon aus, dass Hubert mit solchen Sätzen einen Religionskritiker wie Dawkins erfreuen wird (Hier stellt er [Huber] sich unmissverständlich an die Seite anderer religionskritischer Stimmen wie der von Richard Dawkins"); ich denke, das Gegenteil ist der Fall. "Bischof Huber und der Atheismus" vollständig lesen Donnerstag, 21. Mai 2009[RE] der Mail an's Radio
Tatsächlich. Ich bekam (sehr schnell) eine Antwort:
Sehr geehrter Herr N..., vielen Dank für Interesse an unserem Programm und Ihre Mail. Die so genannten "Verkündigungssendungen", wie die "Morgenandacht" um 6.35 Uhr, sind Teil unseres öffentlich-rechtlichen Sendeauftrags. Der Deutschlandfunk ist verpflichtet den Sendeplatz zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich hierbei also um keine redaktionelle Sendung im engeren Sinn und entsprechend sind wir für speziell deren Inhalt auch nicht verantwortlich. Aber Sie haben Recht, der Inhalt ist Geschmackssache. Wir bekommen übrigens auch sehr viele positive Zuschriften dazu, weil diese Sendereihen gerade unseren älteren Hörern sehr viel Zuspruch geben. Schalten Sie uns auch weiterhin ein. Mit freundlichen Grüßen So hab ich zwar keine Wette verloren; aber eine Antwort nicht wirklich bekommen. Nic
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