doch das dürfte zu schaffen sein. Im Moment sind 40.739 Unterschriften gesammelt
(siehe rechts oben) - davon ausgehend, dass die Mitzeichnung noch ein paar Tage läuft, ist anzunehmen, dass es mehr als die notwendigen 50.000 werden.
Gestern setzte sich der Freitag in einem Artikel „
Kinderschutz oder Netzzensur?” mit der Petition auseinander. Auch wenn der oberflächliche Eindruck entsteht, dass die Autorin vermittelt, dass eine Mitzeichnung wenig bewirkt: „
Gemessen an der Anzahl derjenigen, die in Deutschland das Internet tagtäglich nutzen, ist dies eine niedrige Zahl. ”
Dem kann man zweierlei entgegen halten: 1. sind viele Internetnutzer sich nicht bewusst, was diese Internetsperren überhaupt ermöglichen (außer der Sperrung von kinderpornographischen Seiten) und 2. fangen die Medien erst an, darüber zu berichten, weshalb davon auszugehen ist, dass auch Internetnutzer, die weder Blogs noch Twitter lesen, davon erfahren werden.
Aber ansonsten ist der Beitrag hervorragend, denn er zeigt auf, in welcher Art und Weise die Allgemeinheit über die Medien ferngesteuert wird. Der Beitrag endet mit der Aufforderung:
Keine Frage - die Petition sollte (auch wenn dies durch diverse technische Unzulänglichkeiten und eine unsägliche Zwangsoutingregelung unattraktiv gestaltet wurde) jeder unterzeichnen, der dem BKA keine Blankovollmacht übergeben möchte, der sich gegen eine Netzsperre ohne Sinn und Verstand aussprechen will. Doch dass es ausreicht, hier auf den Petitionsausschuss zu hoffen, ist ein Trugschluss.
Quelle: Freitag
Endlich hat sich auch der Spiegelfechter geäußert (ich dachte schon, Jens verschläft die Zeit). Er titelt:
Das Volk gegen Zensursula und analysiert vor allem die juristische Konstruktion, die hinter der Zensur steht: