
So langsam frage ich mich: worum geht es hier überhaupt?
Nach Frieder Otto Wolfs
Positionspapier (für den
HvD), Andreas Müller’s
Replik, die wiederum eine von Gerhard Czermak
auslöste, der sich aber im gleichen Atemzug auch gegen Frieder Otto Wolfs Artikel richtete, Eberhard Wetzig's
Artikel dagegen... und meinen unmaßgeblichen Meinungen dazu – muss ich mir die Frage stellen: was soll das?
Geht es wirklich nur – wie offenbar
Andreas Müller meint – nur um Worte, Begriffe, Definitionen? Wenn Müller sich weigert, sich „Humanist“ zu nennen (oder nennen zu lassen), dann ist das seine Sache. Es stellt ihn in die Nähe Michael Schmidt-Salomons, der in seinem Artikel „
Vom neuen Atheismus zum Humanismus“ auch bekennt, eigentlich als Naturalist bezeichnet werden zu müssen.
Geht es wirklich (nur) darum, wie wir uns bezeichnen (oder bezeichnet werden (wollen))? Oder doch eher um grundsätzlichere Dinge.
Die
Giordano Bruno Stiftung (gbs) hat im März „
Forderungen der gbs an Staat und Gesellschaft“ veröffentlicht. In diesem Zweiseitenpapier werden kurz und prägnant die (humanistischen-säkularen) Wertvorstellungen der gbs zu den Themenkomplexen
Bildung,
Forschung und Lehren,
Stammzellentherapie/Gentechnik,
Sterbehilfe,
Tierschutz und
Trennung von Staat und Religion dargestellt.
Ich gehe zu großen Teilen mit diesen Forderungen konform.