
Eine relativ kleine Notiz in der aktuellen "diesseits" machte mich ein wenig nachdenklich.
Dort wird über die Einberufung des Bundeshauptausschusses des HVD am 20. Juni berichtet. Das wäre an sich nicht sonderlich bemerkenswert; was bemerkenswert ist, sind die Themen der Tagesordnung (wie sie derzeit vorgesehen sind):
Ein Tagesordnungspunkt nimmt sich eine Bewertung der im Januar 2008 eingeleiteten Strukturreform des HVD vor. Dort werden auch aktuelle Bündnisfragen (KORSO, Jugendweihe, Pro Ethik) diskutiert und hinsichtlich der Perspektiven des Verbandes beraten. Es versteht sich, dass hier hinein auch Fragen der Theorie- und Akademiearbeit (Kurzfassung Humanistisches Selbstverständnis oder aktuelles programmatisches Manifest?), der Öffentlichkeitsarbeit (die eigenen Medien es HVD und das Verhältnis des HVD zum hpd) und der Finanzierbarkeit der Aktivitäten zählen.
(diesseits 2/2009 - Seite 3)
Ich gehe ja nun nicht davon aus, dass der HVD am "Scheideweg" sich befindet und (siehe letzter Satz) sich in Zeiten der Finanzkrise sich von einigen Themen und Tätigkeiten zurückziehen muss. Doch sind die in Klammern angesprochenen Themen doch genau die, mit denen ich mich in den letzten Wochen auseinandergesetzt habe. Deshalb finde ich diesen Artikel so bemerkenswert.