
Die Junge Welt also mal wieder. Um es mal mit Dieter Nuhr zu sagen: „Einfach mal die Fresse halten“ wenn man keine Ahnung hat.
Ich hätt es nie gedacht, aber langsam kotzt mich diese Linke, für die die Junge Welt steht, an. Nachdem sie sich schon
in Sachen Iran fürchterlich in die Nesseln gesetzt hat, packt sie das nächste Feindbild aus: Die Piraten und die Rechten. Gegen zweiteres ist nichts einzuwenden; gegen eine Gleichstellung der beiden jedoch viel.
So
schreibt die JW:
Doch auch die ganz grob der computerverblödeten Kleinbürgerlinken zuzurechnende »Piratenpartei«, welche die Hauptprobleme unserer Epoche im Cyberspace sieht, ist Unterwanderungsversuchen der »Infokrieger« ausgesetzt.
Zu der Beleidigung komme ich gleich noch; erst einmal möchte ich jedoch grundsätzlich klarstellen, dass der Autor, Henning Böke, seines Zeichens Maoist (man schaue sich
sein Textarchiv an – das erklärt Vieles!), davon ausgeht, dass die sozialen Netzwerke wie Twitter, Facebook und und und durch rechtes Gedankengut verseucht sind. Das kann er gern tun - allerdings bleibt er jeden Beweis für seine Behauptung schuldig.
Der erste Satz des Artikels:
Pressefreiheit, so kritisierten Linke stets, ist die Freiheit einiger Millionäre, ihre Weltsicht zu verbreiten.
lässt zwei alternative Interpretationen zu: zum einen, dass die Pressefreiheit immer die Freiheit der Wenigen über die Vielen ist. Aber eben auch, da er sagt „kritisiert die Linke stets“, dass diese Kritik falsch ist. Und die Presse nicht die Aufgabe hat, den Menschen zu informieren, sondern, eine Ideologie zu verbreiten.
Ich hab da ein schönes Zitat für Böke: