![]() Archiv
Google the Site |
Donnerstag, 31. Dezember 2009Jahreswechselwunsch
Ich wünsche allen Lesern einen friedlichen Jahreswechsel.
Das Jahr 2010 wird wohl für den Iran ein historisches Jahr werden; wie es das vergangene schon war. Ich wünsche mir nichts für mich (und nehme mir auch keine guten Vorsätze vor), wünsche mir aber, dass meine Leser das iranische Volk in seinem Kampf gegen die Diktatur unterstützen. Den Anfang können wir gemeinsam bereits am 2. Januar machen und an der Lichterkette teilnehmen. Nic
Geschrieben von Nic
um
17:03
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: iran, iranelection ![]()
Shirin Ebadi: Lasst meine Schwester frei!
In der WELT von gestern fordert die Nobelpreisträgerin Shirin Ebadi das Regime in Teheran auf: lasst meine Schwester frei!
Während der vergangenen zwei Monate haben bestimmte Personen aus Regierungskreisen mehrfach Kontakt mit meiner Schwester aufgenommen und sie unmissverständlich aufgefordert, mich zu kontaktieren und mir ein sofortiges Ende meiner Menschenrechtsaktivitäten nahezulegen. Man drohte ihr damit, sie müsse ihre Wohnung, die im gleichen Haus liegt wie meine, notfalls räumen. Würde sie sich weigern, mit der Regierung zu kooperieren, und gelänge es ihr nicht, mich zu überzeugen, dann würde man sie verhaften. Ich nahm das anfangs nicht ernst und muss nun voller Kummer und Erregung sagen, dass dies eben mehr war als nur eine leere Drohung. Für mich ist wichtig, an dieser Stelle zu betonen, dass meine Schwester in keinster Weise politisch aktiv und auch kein Mitglied irgendeiner Menschenrechtsorganisation ist. Ihr einziges Verbrechen scheint zu sein, dass sie meine Schwester ist. Ihre Verhaftung soll einmal mehr dem Zweck dienen, mich an meinem Engagement zu hindern. Ich erwarte von der iranischen Justiz, dass sie sich diese ungesetzliche und bösartige Verhaftung eines Mitglieds meiner Familie zu Eigen macht und fordere die umgehende Freilassung meiner Schwester. Der Iran ist derzeit in Aufruhr, und diese unrechtmäßigen und illegalen Verhaltensweisen werden nur noch mehr negative Folgen zeitigen. Was wir im Iran brauchen, ist ein friedlicher Dialog und Toleranz. Mittwoch, 30. Dezember 2009Fotos der Kundgebung vor der Botschaft der Islamischen Republik Iran (2)
Wie versprochen hier noch einige Fotos von der heutigen Kundgebung vor der Botschaft (Alle Fotos zum Vergrößern (800x536) anklicken!):
"Fotos der Kundgebung vor der Botschaft der Islamischen Republik Iran (2)" vollständig lesen Aufruf: Lichterkette(n) für Iranper Mail Bitte unterstützen SIE diese Aktion! Leiten Sie bitte die Einladung an viele weiter! Wir dürfen nicht schweigen!EIN LICHT ZEIGT HOFFNUNG. TAUSEND LICHTER ZEIGEN GESICHT. Aufruf zur stillen Kundgebung am Samstag, den 02.01.2010! Aus aktuellem Anlass und am gleichen Tag wie in zahlreichen Orten auf der Welt wird für diesen Samstag zu einer europaweiten Lichterkette aufgerufen. Mit der Aktion sollen gleichzeitig in mindestens 7 europäischen Metropolen der zahlreichen Opfer während der Demonstrationen nach den Präsidentschaftswahlen im Iran gedacht werden, wie auch den jüngsten Opfern am Ashua-Tag, 28.12.09. Alle Teilnehmer werden gebeten – als Zeichen der Trauer für die getöteten Demonstranten – schwarze Kleidung zu tragen und eine Kerze mitzubringen, welche gemeinsam gezündet wird. Wo? Berlin: Kurfürstendamm / Ecke Joachimstaler Straße Wann? Samstag, 02.Januar 2010, 18:00 - 20:00 Uhr Wie? Jede(r) trägt zum Zeichen der Trauer schwarze Kleidung und bringt eine Kerze mit, die gemeinsam gezündet wird. Wer verhindert ist, der möge bitte ein Kerze/Licht in das Wohnungs-/Bürofenster stellen, als Zeichen der Unterstützung. Die Aktion ist ausdrücklich überparteilich und unabhängig. Sie richtet sich an alle und soll den jungen Menschen im Iran, die seit über sechs Monaten – zum ersten Mal seit der Revolution 1979 – friedlich auf den Straßen der iranischen Städte demonstrieren, Mut und Durchhaltevermögen vermitteln. Unbeirrt der Repressalien soll ihnen durch die Solidarität der europäischen Bevölkerung gezeigt werden, dass ihre demokratische Bewegung nicht wirkungslos in der Welt verhallt. Aktionsstädte für die Lichterkette sind Berlin, Köln, Frankfurt a.M., Stuttgart, Heidelberg, München, Paris, London, Kopenhagen, Stockholm, Rom, Warschau, Wien, Haifa, Vancouver, Auckland, Christchurch und weitere Städte. Durch die Berichterstattung in Print- und Bewegbild-Medien, die sich durch die neuen Medien schnell verbreiten wird, soll den jungen Iranern und auch der Regierung die große Anteilnahme aus Europa symbolisiert werden. Mit dieser Aktion und der damit einhergehenden Medien-Beachtung kann zumindest auf der symbolischen Ebene ein kleiner (aber nicht zu unterschätzender) Friedens-Beitrag zur derzeit historisch-angespannten Situation geleistet werden. Keine weiteren schrecklichen Bilder mehr auf YouTube! und anderswo. Bitte nehmen Sie an dieser Veranstaltung teil. Veranstalter in Berlin: Farin Fakhari - Lutz Bucklitsch - iran-aktuell u.v.a. Fotos der Kundgebung vor der Botschaft der Islamischen Republik Iran
Im burgähnlichen Gebäude der Botschaft regte sich nichts. Trutzend und trotzend stand es den etwa 100 Demonstranten auf der anderen Straßenseite gegenüber.
Leider wurde es für meine Kamera zu dunkel, als die Gruppe der Protestierenden größer wurde. Daher hier vor allem Bilder vom Beginn der Veranstaltung. Es wird sicherlich noch einige mehr geben; und da IRTV anwesend war, auch noch Videos. (Alle Fotos zum Vergrößern (800x600) anklicken!) "Fotos der Kundgebung vor der Botschaft der Islamischen Republik Iran" vollständig lesen Videos der Protestdemonstration für Iran in Berlin
Am Montag habe ich bereits die Fotos der Demonstration veröffentlicht; heute nun zwei Videos von IRTV:
Quelle: YouTube Quelle: YouTube Nic Dienstag, 29. Dezember 2009Protestkundgebung für Iran in Berlinper Mail Aufruf zur Kundgebung vor der Botschaft der Islamischen Republik IranGewalt breit sich im Iran aus! Die Demokratiebewegung der iranischen Frauen und Männern schreitet mit großen Schritten voran. Wir haben uns aus Protest gegen die Verhaftungen von Tausenden, die in den berüchtigten Gefängnissen der islamischen Republik Iran inhaftiert sind, versammelt. Wir sind hier aus Solidarität mit den mutigen Frauen und Männern, die trotz der massiven Präsenz der Angriffe Söldner des Regimes, für ihre Rechte auf den Straßen protestieren. Wir machen hier unsere Solidarität mit den mutigen Frauen und Männern öffentlich, die im Iran nach Freiheit schreien und so ihr Leben riskieren. Wir verurteilen die systematischen, barbarischen Übergriffe und Repressionen der letzten Monate, die letztendlich seit 30 Jahren andauern. Wir erklären uns solidarisch mit einer Demokratiebewegung, die sich auf dem Weg der Beseitigung der Fundamente einer Diktatur befindet. Eine Gruppe der im Exil lebenden IranerInnen in Berlin Zeit: Mittwoch, 30 Dezember 2009, um 16:00 Uhr Ort: vor der iranischen Botschaft : Podbielskiallee 65/67 in 14195 Berlin-Dahlem. Größere Kartenansicht Erkan Arikan, Murat Ham: Jung, erfolgreich, türkischDeutschland ist längst zu einem Einwanderungsland geworden, auch wenn Politik und Medien das nur sehr ungern oder gar nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Die damit einhergehenden Probleme wurden entweder verschwiegen oder aber dazu genutzt, eine Gegenstimmung öffentlich aufzubauen. Bis die redeten, die davon am stärksten betroffen waren: die Pädagogen und Sozialarbeiter (Seite 19). Auch deshalb schreiben Arikan und Ham über einige Deutsch-Türken, die eben nicht dem öffentlichen Bild entsprechen. Das Buch ist eine gut gelungene Melange aus eigenen Texten und Interviews mit den Deutsch-Türken, die zum Einen integriert sind (und sich auch so wahrnehmen: als Deutsche mit türkischen (kulturellen) Wurzeln) und zudem wie Leuchttürme die Ausnahmen bilden. Wenn die Autoren immer wieder betonen, dass die Mehrzahl der Deutsch-Türken integriert ist, dann fehlen hier leider die Beispiele aus der „Mittelschicht“; Menschen, die eben nicht an hervorragendem Ort arbeiten. Die, die den „normalen Durchschnitt“ bilden. Wie ein roter Faden - sowohl in den Autorentexten als auch in den Interviews – zieht sich die Forderung nach Bildung durch das Buch. Diese Forderung ist aber auch Aufforderung an die eigene Community. Denn nur mit dem Beherrschen der Landessprache sei Bildung und Ausbildung möglich. Und nur damit auch die Integration in das Arbeitsleben. Arikan und Ham haben immer wieder hervor: Arbeit ist der Schlüssel zur Integration und Anerkennung; und die Voraussetzung dafür: Bildung. Doch weisen sie auch darauf hin, dass Integration nicht Assimilation bedeutet. (Seite 27) Es gibt eine kulturelle Identität, die den türkischen Wurzeln entspricht, die nicht abgelegt werden muss oder soll. Interessanterweise gehen die Autoren so gut wie nicht auf das Thema Islam ein; als wäre es ihnen zu schwierig zu handhaben. Sie zitieren Bilkay Öney: "Das Thema birgt Sprengstoff. Wir sehen das jedes mal beim Moscheen-Streit oder auch bei den Debatten um das Kopftuch. Religion ist ein sehr emotional besetztes Thema. Das macht die Sache so schwierig." (Seite 72) Ich bin mir nicht sicher, ob es an mir und der auch mich erreichenden Beeinflussung durch die Medien liegt, dass ich Deutsch-Türken auch als Muslime wahrnehme. Oder ob die Autoren hier versuchen, ein heikles Thema zu umschiffen. Es ist zugegeben schwierig, zumal Medien oft Islam mit Islamismus gleichsetzen (das wäre, als würde man die Inquisition mit dem Christentum gleichsetzen – das eine bedingt das Andere; aber es ist nicht dasselbe). Auf Seite 51 heißt es: „So wird unsere Medienwirklichkeit erzeugt, eine Wirklichkeit, die zwar mit unserem realen Leben nicht übereinstimmt, dieses aber verändert. Zum Beispiel wird in Zeitungen oder im Fernsehen immer noch zu oft das Bild der türkischen Frau gleichgesetzt mit dem Kopftuch.“ Ich muss allerdings zugeben: das mache auch ich. Nicht, dass ich nur türkische Frauen mit Kopftuch sehe; aber ich sehe, dass Frauen mit Kopftuch meist Türkinnen oder Deutsch-Türkinnen sind. Und so ist sicherlich auch mein Bild von der türkischen Frau mit Kopftuch geprägt. Dazu bedarf es nicht der Medien, dazu genügt es, an einem Samstag auf den Markt am Ende meiner Straße zu gehen. "Erkan Arikan, Murat Ham: Jung, erfolgreich, türkisch" vollständig lesen Weitere Videos von der Kundgebung für Iran in Berlin
Wie berichtet, gab es vorgestern eine kleine Kundgebung gegenüber dem islamischen Kulturverein. Dabei kam es zu Rangeleinen und starker Polizeipräsenz, die dem bereits hier im Blog veröffentlichten Video kaum zu entnehmen sind.
Nun hat allerdings IRTV zwei (qualitativ gute) Videos freigegeben, die das deutlicher machen. Leider ist der Text nur in Farsi. Quelle: YouTube "Weitere Videos von der Kundgebung für Iran in Berlin" vollständig lesen Montag, 28. Dezember 2009Fotos der Demonstation für Iran am 28. Dezember 09 in Berlin
Sar omad zemestoun
Ca. 500 Menschen trafen sich heute in der City West von Berlin, um gemeinsam gegen die staatliche Willkür und Gewalt in Iran zu protestieren. Gestern, an diesem für die Schiiten wichtigen Ashurafest, gab es außerordentlich deutliche Proteste gegen die Regierung, welche darauf mit absoluter Gewalt beantwortet wurden (man spricht von über 1000 Gefangenen und mehr als 15 Toten). Hunderttausende waren in den großen und auch kleineren Städten in Iran auf den Straßen. Da es mittlerweile ein Demonstrationsverbot gibt, nutzen die Menschen die religiösen oder auch politischen Feiertage um ihren Unmut über die Verhältnisse zu äußern. Seit den Wahlen am 12.Juni 09 protestieren die Menschen in Iran (und außerhalb) gegen diese Wahl, die bisher von allen relevanten Exil-IranerInnen als gefälscht bezeichnet wurden. Heute gab es in Berlin eine Demonstration, vom Adenauer Platz bis zum Breitscheidplatz. Es waren nicht mehrere Parallelveranstaltungen, wie sonst so oft, sondern eine. Heute sind alle möglichen Gruppierungen gemeinsam gelaufen, jede Gruppe hat ihre Slogans gerufen, jede Gruppe hat ihre Transparente hochgehalten. Heute haben alle gemeinsam Sar Omad Zemestoon gesungen. Und meine Hoffnung wird immer größer, dass es eines Tages bald, ganz bald, ein Parlament geben wird, in dem sich alle diese Gruppierungen auseinandersetzen und einigen werden müssen, wie dieses von vielen geliebte Land regiert werden möchte. s.n. Aufgegrufen hatten das "Netzwerk Junger Iraner" und das "Komitee zur Unterstützung der Demokratiebewegung des iranischen Volkes in Berlin". (Alle Fotos zum Vergrößern (800x600) anklicken!) "Fotos der Demonstation für Iran am 28. Dezember 09 in Berlin" vollständig lesen Eine Mail aus Iran
Dear friend, Santa Claus,
This year you took my favorite singer, MICHAEL JACKSON, my favorite actor, PATRICK SWAYZE and my favorite actress, BRITTANY MURPHY. Let me remind you that my favorite politician is MAHMOUD AHMEDINEJAD. Please don’t forget!!! Thank you so much… Lieber Freund, Weihnachtsmann, dieses Jahr nahmst Du mir meinen Lieblingssänger, Michael Jackson, meinen Lieblingsschauspieler, Patrick Swayze und meine Lieblingsschauspielerin, Brittany Murphiy. Lass mich Dich daran erinnern, dass mein Lieblingspolitiker Mahmoud Ahmadinejad ist. Bitte vergiss das nicht!!! Und hab vielen Dank... Video von der gestrigen Kundgebung für Iran in BerlinDemo für Iran in Berlinper Mail Der Protest des iranischen Volk ist nicht aufzuhalten!Unter diesem Motto werden in Berlin wieder Iraner und Deutsche auf die Straße gehen. Wir bitten um Unterstützung! Treffpunkt: Adenauerplatz , Demonstrationszug über Kürfürstendamm bis Ecke Joachimstaler Straße Zeit: Montag 28.12.09 17:30 Uhr Das Netzwerk Junger Iraner in Berlin Komitee zur Unterstützung der Demokratiebewegung des iranischen Volkes in Berlin Sonntag, 27. Dezember 2009Fotos von der heutigen Protestveranstaltung in Berlin
Das Netzwerk junger Iraner in Berlin rief zu einer Protestveranstaltung in Berlin auf. Etwas 100 Menschen trafen sich in der Ordensmeisterstraße in Berlin-Tempelhof, gegenüber der Islamischen Kulturgemeinde, um gegen das Regime der Islamischen Republik zu protestieren. Vor allem am heutigen Tage, da in Teheran die Menschen noch immer auf der Strasse sind.
Es wird noch Videos der Veranstaltung geben, die einen viel besseren Eindruck bieten als die Fotos hier (Alle Fotos zum Vergrößern (800x600) anklicken!): "Fotos von der heutigen Protestveranstaltung in Berlin" vollständig lesen Heute: Protest gegen die staatliche Gewalt in Iranper Mail Nachdem ich heute bereits den ganzen Tag damit verbrachte, die Meldungen aus Iran zu verfolgen, die vom ungebrochenen Widerstandswillen der Opposition sprechen - und leider auch von Toten, Verletzten und Verhafteten, kam eben diese Mail hier rein:Heute um 19:30 Uhr treffen wir uns gegenüber der Islamischen Kulturgemeinde der Iraner in Berlin-Brandenburg e.V. Ordensmeisterstrasse 5-6 12099 Berlin. Wir demonstrieren gegen die gewaltsamen Übergriffe gegen die friedlichen Demonstranten im Iran und die Ermordung von mindestens 5 Demonstranten, darunter der Neffe von Mir Hossein Mussawi, Ali Mussawi. Aufruf von: Netzwerk Junger Iraner Today people in berlin will meet at 7.30 to protest against violent aggression towards peaceful protesters which lead to the killing of at least 5 people. among them the nephew of mir hussain moussavi. Nic
(Seite 1 von 4, insgesamt 55 Einträge)
» nächste Seite
|
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Voltaire) Tagsatheismus aufklaerung berlin bloginterna brights buskamapgne DDR demokratie deutschland foto gbs geschichte gesellschaft humanismus humor internet iran iranelection islam kirche literatur medien natur philosophie piraten politik Pro Reli reisen religionen review sachbuch schmidt-salomon sozialismus tabak video
Verwaltung des Blogs |


