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Das Regime im Iran unter der Präsidentschaft Mahmoud Ahmadinedschads steht mit seinem Anspruch nach Nuklearwaffen stetig im Blickfeld der internationalen Gemeinschaft. Der Auftritt des Außenministers Mottaki bei der Sicherheitskonferenz in München war vermutlich
eines der vielen Ablenkungsmanöver, mit der das Regime die Welt von inneren Problemen ablenken will. Doch auch die umstrittenen Präsidentschaftswahlen im Juni 2009 und die darauffolgenden Proteste der iranischen Zivilgesellschaft, deren freiheitlich-bürgerlichen Rechte durch massive Repressionen seitens der Regierung missachtet wurden, sollten unseren Blick für die Verhältnisse im Iran schärfen und politischen Verhandlungen mehr Gewicht bekommen.
Um den Bürgern Irans, die für ihre Rechte eintreten, ein Sprachrohr zu sein und ihnen zu signalisieren, dass deutsche Bürger sich für die Rechte der iranischen Zivilgesellschaft einsetzen, veranstaltet
mehriran.de eine Konferenz mit dem Titel "Die Menschenrechte im Iran- Unterstützung der Zivilgesellschaft aus Europa".
Eingeladen sind Vertreter aus Politik und Gesellschaft, die auf Basis ihrer langjährigen Arbeiten, über politische und zivilgesellschaftliche Fragestellungen im Iran referieren werden.
Amnesty International wird über die konkrete Menschenrechtssituation im Iran berichten. Gemeinsam mit Ihnen soll anschließend diskutiert werden, wie die Zivilgesellschaft im Iran von Europa aus Unterstützung erfahren kann ohne sie zu gefährden. Ein schwieriger Spagat. Die Konferenz soll keine Plattform für Parteien und einseitige politischen Anliegen bieten. Vielmehr stehen das iranische Volk und die Unterstützung ihres gewaltfreien Engagements für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie im Fokus der Veranstaltung.
Programm zur Konferenz
“Die Menschenrechte im Iran- Unterstützung der Zivilgesellschaft aus Europa“
Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte
Robert-Havemann-Saal
Greifswalderstr. 4, Berlin-Mitte
Zeit: Freitag, 19.Februar 2010