Pressekonferenz
„
177 Atomwissenschaftler fordern Aufklärung und Schutz gegen Folter, Vergewaltigung und Schauprozesse im Iran“
Freitag, den
5. März 11:30 – 12:30 Uhr
Konferenzraum, Otto-Suhr-Instituts, Ihnestr.21, 14195 Berlin, Raum 202
Teilnehmer:
Prof. Dr. Michael Gradzielski, Institut für Chemie, TU Berlin,
Dr. Markus Strobl, Helmholtz Zentrum Berlin
Omid Ebrahimi, Helmholtz Zentrum Berlin
Professor Dr. Micha Brumlik, Universität Frankfurt
Professor Dr. Hajo Funke, Otto-Suhr-Institut, Freie Universität Berlin
Sohrab Mokhtari, Schriftsteller, Netzwerk junger Iraner, Berlin
Die Pressekonferenz ist aufgerufen von:
Der Lehrstuhl Politik und Kultur am Otto-Suhr-Institut und
das Netzwerk junger Iraner in Berlin
Anläßlich der Deutschen Tagung für Forschung mit Synchrotronstrahlung, Neutronen und Ionenstrahlen an Großgeräten (SNI 2010)
Erklärung zu den Konflikten um den Iran
Als Wissenschaftler und vor allem als Atomwissenschaftler beschäftigen wir uns nicht nur mit der Weiterentwicklung der Wissenschaften, sondern auch mit ihren gesellschaftlichen und globalen Folgen.
Wir sind davon überzeugt, dass der naturwissenschaftliche Fortschritt wichtig ist und dem Wohl der Menschen dienen soll. Dies gilt besonders für die ausschließlich friedliche Nutzung der Atomwissenschaft.
Als Wissenschaftler, die von den gesellschaftlichen Entwicklungen nicht unberührt und an einer friedlichen Entwicklung interessiert sind, treten wir angesichts der jüngsten Entwicklungen im Iran dafür ein, dass die Verletzungen der Menschenrechte im Iran, wie sie die Vereinten Nationen dokumentieren, beendet werden.
Wir sehen einen wichtigen Zweck der Verlautbarungen der iranischen Regierung über ihr Atomprogramm darin, von den Verletzungen der Menschenrechte im Iran abzulenken.