Schon längst zurück aus Istanbul möchte ich doch noch schnell berichten, wie die Reise zu Ende ging.

Wir haben uns gestern Abend noch einmal aufgemacht und uns das nächtliche Leben rund um das Hostel angesehen. Denn davon haben wir so gut wie nichts mitbekommen; haben wir die Abende doch immer nur auf "unserer" Terrasse verbracht. Und so möglicherweise einen Teil des Zaubers der Stadt verpasst.
In den Restaurants sitzen die Menschen, essen, trinken, reden und hören den Musikern zu, die allgegenwärtig sind.
Die Strassen sind in buntes Licht getaucht und wirken viel verwinkelter und gemütlicher als im hellen Licht der Sonne. Sie wirken völlig anders und es fällt schwer, sie wieder zu erkennen.

Wenn wir tatsächlich noch einmal in diese Stadt reisen, werden wir uns das andere, das nächtliche Istanbul nicht entgehen lassen. Die Lichter, die gedämpften Farben... auf jedem Fleck Gras sitzen Menschen beim Picknick. Auch rund um die blaue Moschee und die Hagia Sophia. Wir sahen tanzende Derwische und hörten ein letztes Mal dem Muezzin von der Moschee rufen.
Ein Shuttle brachte uns dann in der Nacht zum Flughafen - über die wunderschöne, grün-blau leuchtende Bosporusbrücke! Und wie wir darüber rasten, fuhr unter uns ein großes Schiff hindurch.
Wenigstens habe ich nun auch life erlebt, was ich tagtäglich beim Beobachten des Verkehrs nur sah: Rote Ampeln: unwichtig; Fußgänger: werden schon zur Seite springen; Rechts vor Links: wer schneller hupt, der fährt. Es war nicht nur die Hitze, die mir da den Schweiss auf die Stirn trieb...
Über den Flug gibt es wenig zu berichten... wir kamen mit der Sonne in Berlin an und... und da sind wir nun. Das normale Leben hat uns wieder.
Nic